Storage

Tutorial Amazon AWS – Teil 2: Übersicht der Dienste STORAGE

Was bieten die AWS für Speicherdienste (Storage)?

Hier ist der zweite Teil des AWS-Tutorial, heute dreht sich alles um das Thema Storage, also Speicher. Klassischerweise ist das auch der Bereich, den jeder gleich im Kopf hat beim Thema Cloud.

Alte Festplatte

Amazon bietet vier Dienste an, die unter die Kategorie Storage fallen:

Storage

  • S3
    S3 ist der aboslut klassische Speicherdienste der AWS. Grob gesagt, bietet S3 hochverfügbaren Online-Speicher (99,999999999% Ausfallsicherheit) zu günstigen Preisen- dafür ist S3 nicht auf
    allerhöchste Performance ausgelegt. Preislich fängt das bei ~einem Halben US-Cent an- PRO GIGABYTE (https://aws.amazon.com/de/s3/pricing/
    ). Man hat diverse Möglichkeiten, auf die Daten zuzugreifen, z. B. auch per HTTP. Genau diese Möglichkeit erlaubt auch die Verwendung als CDN. Desweiteren ist das quasi der Default-Speicher für diverse andere AWS-Dienste, z. B. ablegen von Webverzeichnissen für das Staging in OPsWorks oder ähnliches.
  • EFS
    Dieser Dienst nennt sich „Elastic File System“ und mit ihm kann man erstmals „shared“-Dateisysteme über mehrere Server verteilt erstellen- und das ganze ohne sich Gedanken über die Größe zu machen. Es wächst und schrumpft, wie man es benötigt. Dies unterscheidet diesen Dienst von S3, der eher einen statischere Verwendung suggeriert.
  • Glacier
    Glacier ist, ähnlich wie S3, für das Ablegen großer Datenmengen zuständig. Allerdings ist der Fokus noch viel mehr auf Backup gelegt, d. h. große Datenmengen, langsamer Zugriff (im STUNDENbereich!), dafür eben noch günstiger. Ein klassischer Fall für Backup oder Desaster-Recovery. Die Daten werden während dem Hochladen schon automatisiert auf mehrere Lokationen verteilt, bevor das Hochladen erfolgreich bestätigt wird.
  • Storage Gateway
    Mit dem Storage Gateway bietet sich die Möglichkeit, Lokale („on-premise“) Speichersysteme einzubinden und so beidseitig zu verwenden. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Dienste mittlerweile sehr flexibel sind. Speziell mit der Einführung von EFS gibt es nun endlich eine vernünftige Möglichkeit, Daten Serverübergreifend zur Verfügung zu stellen. Allerdings gibt es bei EFS diverse Performanceeinschränkungen, die man sich vorher anschauen sollte: https://docs.aws.amazon.com/efs/latest/ug/limits.html und https://docs.aws.amazon.com/efs/latest/ug/performance.html).

Soviel zum 2. Teil- in Teil 3 werden wir uns das Thema Datenbanken in den AWS anschauen.

Rüdiger Grimm

Mein Name ist Rüdiger Grimm, ich bin Informatiker, IT-Leiter bei einem IT-Security-Dienstleister und Blogger.


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